Immobilienforum Stuttgart 2020: Living Stuttgart bei Podiumsdiskussion

Immobilienforum Stuttgart 2020: Mehr als 90 Branchenkenner trafen sich am 25. Juli im Friedrichsbau Varieté

Immobilienforum Stuttgart 2020 - Dr. Lübke & Kelber Living Stuttgart bei Podiumsdiskussion

Bereits zum dritten Mal fand in Stuttgart das von der Stuttgarter Zeitung Werbevermarktung inititierte Immobilienforum Stuttgart statt, bei dem sich am 25. Juli 2020 im Friedrichsbau Varieté mehr als 90 Teilnehmer der Immmobilienbranche trafen und sich über aktuelle Projekte und Themen sowie den regionalen Immobilienmarkt austauschten. Schwerpunkt der Netzwerkveranstaltung war zum einen das neue Wohn- und Gewerbeprojekt Otto-Quartier in Wendlingen vor den Toren der Landeshauptstadt. Auf dem mehr als acht Hektar großen Areal des einstigen württembergischen Spinnerei- und Webereimperiums Otto entstehen bis 2027 insgesamt bis zu 69.000 Quadratmeter Wohn- und Gewerbefläche sowie ein 3-Sterne plus Hotel. Durch eine dezentrale Energie-, Wasser- und Mobilitätsinfrastruktur soll dabei der erste „Zero Energy/Zero Emission District“ in Deutschland realisiert werden und autonomes Fahren möglich sein.

Podiumsdiskussion: Bestellerprinzip – Fluch oder Segen?

Der zweite Teil stand mit der Podiumsdiskussion zum Bestellerprinzip ganz im Zeichen der Neuregelung der Maklerkosten beim Kauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern. Das am Jahresende in Kraft tretende Gesetz ermöglicht Maklern, weiterhin als Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer zu fungieren. Bei einer Immobilientransaktion soll der Käufer künftig jedoch nicht mehr als die Hälfte der Maklerprovision zahlen. Dadurch sollen private Haushalte beim Wohnungskauf unterstützt werden. Stephan Scheibe, Teamleiter Wohnimmobilien bei Dr. Lübke & Kelber, sowie weitere Experten von Pflugfelder Immobilien Treuhand, E  &  G Real ­Estate und dem Mieterbund diskutierten ausgiebig, ob das von der Großen Koalition beschlossene Gesetz den Zweck am Ende wirklich erfüllt. Für Stephan Scheibe ist die Diskussion um Provisionen vor allem eins – ein Politikum, auch deshalb, weil Notare und die Grunderwerbssteuer nicht tangiert werden und die Bodenpolitik der Landeshauptstadt Grundstücke teuer mache. Er rechnet jedoch damit, dass der eine oder andere Makler seinen Provisionsanteil auf den Verkaufspreis aufschlagen wird.

Einig war sich die Expertenrunde, dass Kunden Qualität erwarten und diese ihren Preis hat. Stephan Scheibe ist der Meinung, dass ein Makler in ­Zukunft gegenüber dem Kunden viel stärker offenlegen müsse, welche Dienstleistungen ­angeboten werden. Mit welchem Mehrwert und welchen Konsequenzen? Letztendlich rechnet die Expertenrunde mit einer Marktbereinigung.

Immobilienforum-Stuttgart-2020_Referent Stephan-Scheibe_Living Stuttgart

Immobilienforum-LivingStuttgart-2020

Experteninterview mit Stephan Scheibe zur Neuregelung der Maklerprovision

Weitersagen: E-Mail Facebook Twitter LinkedIn Xing
Neuere
Ältere
Zurück

Kategorien

Themen

Zeitraum

Nichts gefunden?

Anfrage PR

Hinweis zu Cookies
Wir möchten Ihnen einen guten Service bieten. Dazu speichern wir Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies und zum Datenschutz auf dieser Webseite erhalten Sie durch Klick auf Mehr Informationen.